Christoph Wilmsen hat den Outdoor-Kocher FlexFire 6 Premium von Wika Technology getestet. Als zweifacher Vater, Zeltkinder-Moderator und erfahrener Camper weiß er, worauf es ankommt. Über mehrere Wochen hat Christoph den FlexFire als Feuerschale, Kocher oder Grill genutzt. Hier könnt ihr seinen Bericht lesen.
Erster Eindruck
Der FlexFire wirkt in seiner kleinen schwarzen Tasche auf den ersten Blick sehr unscheinbar. Aber das ist nur der erste Anschein. Schaut man sich den FlexFire mal genauer an, ist er nicht nur ein Outdoor-Kocher in Form eines Hobo-Kochers, sondern auch eine Feuerschale oder ein Grill.
Maße und Gewicht
Durch sein kleines Packmaß (ca. 20cm x 20cm) und das niedrige Gewicht von ungefähr einem Kilo, passt er bequem in jeden Rucksack. Der Outdoor-Kocher ist aus Edelstahl gefertigt. Christoph befürchtete beim Auspacken, dass sich die dünnen Wände bei Hitze verziehen. Aber er ist eines Besseren belehrt worden.
Zusammenbau
Beim Zusammenbau müsst ihr euch entscheiden, in welcher „Art“ der Flexfire aufgebaut werden soll. Beim ersten Aufbau lohnt sich ein kurzer Blick in die beiliegende Anleitung. Hat man das System einmal verstanden, ist der Flexfire in unter 2 Minuten zusammengesteckt.
FlexFire als Outdoor-Kocher
Christoph hat in seinen Tests den Hobo-Kocher durchgehend mit Holz befeuert. Hier bietet sich von der Größe perfekt Anzündholz an. Aber auch gesammelte Äste aus dem Wald lassen sich gut verbrennen. Durch die zahlreichen Bohrungen zieht der FlexFire gut Luft und lässt die Flamme schnell größer werden.
Bei seinem Test gab es ein paar Nudeln. Wasser hat schnell gekocht. Für einen Topf bieten sich die beiliegenden Topfhalter an. Bei größeren Töpfen könnt ihr sie auch gut auf den Rand stellen. Hier wackelt nichts.
FlexFire als Feuerschale
Um ein kleines Feuer zu machen, bietet der FlexFire euch genug Volumen. Hier sollte man die Brennplatte entfernen und das Holz hochkant einführen. So passen auch größere Holzscheide bequem rein. Bei seinem Test gab es den Klassiker bei jeder Tour mit dem Zelt.. MARSHMELLOWS
FlexFire als Grill
Hier war er zum 2. Mal skeptisch. Die Grillfläche ist mit 17cm x 17cm nicht riesig. Aber auch hier wurde Christoph überrascht. Er hat sich einen Burger gegrillt. Man schafft es mit ein wenig System sogar 2 unterschiedliche Hitzezonen zu schaffen. Ihr müsst hier das Holz im Brennraum nur einseitig stapelt. Als Grill ist er in meiner Wahrnehmung jedoch keine Lösung für die (Groß)familie.
Einsatz mit einem Spiritus-Kocher
Es gibt aber einen passenden Einsatz für den Trangia-Kocher. Das macht das Kochen sicher noch entspannter. Diese Lösung habe ich nicht probiert. (Christoph: Ich habe meinen Trangia-Kocher irgendwie im Keller nicht mehr gefunden )
Fazit
Der FlexFire ist eine super Lösung für all die, die gerne unterwegs sind und auf Gewicht und Packmaß achten (müssen). Er ist super flexibel. Schaut euch gerne mal auf der neuen Homepage von Wikatech um.
Falls ihr noch Fragen habt, hinterlasst uns gerne einen Kommentar! Für mehr Inspirationen bzgl. der passenden Camping-Küche, schaut gerne in unserem Blogbeitrag Camping-Küche im Familienurlaub nach!
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Gastautor: Christoph Wilmsen (Moderator in der Zeltkinder-Gruppe, Vater und leidenschaftlicher Camper sowohl im Zelt als auch im Wohnwagen)
Schöner Testbericht!
Super Teil! Ich hab mittlerweile auch einen FlexFire 6 und kann ihn allen Eltern nur wärmstens (!) empfehlen!! Er bietet einen super Weg, um Kinder kontrolliert an den Umgang mit Feuer zu gewöhnen. Insofern hat er wirklich einen großen pädagogischen Nutzen.