Der beste Stellplatz für Familien
Traumhafte Stellplätze am Wasser - Walchensee Camping

Der beste Stellplatz für Familien

Ihr habt auf unserer Seite bestimmt schon tolle Tipps für die Wahl des Campingplatzes gefunden und wisst, worauf ihr achten müsst. Wenn ihr euren Wunschplatz gefunden habt, kommt die nächste große Frage: Wie finde ich den idealen Platz auf dem Platz? Worauf muss ich achten? Je länger ihr dort verweilen wollt, desto wichtiger ist es, sich gut zu überlegen, welche Kriterien euer Stellpatz für das Familienzelt erfüllen soll.

Beantwortet für euch gemeinsam diese Fragen oder bedenkte die folgenden Themen vorab und wir sind uns sicher, dass ihr so den richtigen Stellplatz für euren Familienurlaub im Zelt findet; sowohl bei der Suche vor Ort bei freier Platzwahl als auch bei der Buchung einer Parzelle vor ab können die folgenden Punkte helfen.

Stellplatzgröße

Die wohl wichtigste Frage ist: „Passt das Zelt auf den Stellplatz?“. Ohne ein JA darauf, braucht ihr gar keine anderen Kriterien heranziehen. Denkt bei eurer Auswahl daran, dass man mehr Platz braucht als das Zelt einnimmt. Schließlich wollt ihr Tisch, Stühle und vielleicht sogar einen Grill aufstellen und eine Picknickdecke auslegen. Zudem möchtet ihr sicher nicht zu eng bei den Nachbarn stehen, um etwas Privatsphäre zu haben.
Tipp: Sofern es der Platz oder das Budget zulässt, entscheidet Euch lieber für einen größeren Stellplatz.

Natürliche Gegebenheiten

Wind, Wasser, Steinchen, Schatten: Was sollte ich bedenken?

Es ist immer gut, ein windgeschütztes Plätzchen zu haben. Dafür eignet sich eine Mauer oder ein Gebäude in der Nähe. Auch eine Mulde kann euch vor Wind schützen, sie ist aber ganz und gar nicht geeignet, falls Regen erwartet wird. Wenn ihr einen Platz gefunden habt, versucht euch vorzustellen, es regnet heftig. Wohin würde das Wasser abfließen können? Gar nicht? Dann ist es kein geeigneter Platz, wenn ihr Regen nicht auszuschließen könnt. Bevor ihr euer Zelt aufschlagt, schaut Euch den Untergrund an: dornige Pflanzen, Steinchen, Wurzelwerk? Räumt weg, was geht, um einen möglichst glatten Boden zu bekommen. Was ihr nicht wegräumt, kann nicht nur ordentlich nerven, sondern im schlimmsten Fall, Zeltboden und Isomatten zerstören. Überlegt euch, wie viele Zugeständnisse ihr machen wollt und könnt bei der Beschaffenheit des Bodens; hier hilft auch die Erfahrung, gerade wenn es nicht ebenmäßig ist. Überlegt bei leichter Schieflage, wo und wie ihr die Betten im Zelt aufbauen wollt. Platziert das Zelt so, dass die Schlafkabine auf ebener Fläche ist. Achtet darauf, dass der Kopf höher liegt als eure Füße und dass ihr nicht quer zur schiefen Ebene liegt und ständig von der Matte rollt.

Tipp: Wo immer ihr die Möglichkeit habt, auf Rasen zu zelten, nutzt sie. Rasen ist in der Regel der beste Untergrund.

Je nach Jahreszeit und Ort, achtet auf Schatten. Er ist nicht nur ein guter Hitzeschutz, er hilft auch, übermäßigen Lichteinfall am Morgen zu verhindern. Das ist besonders wichtig, falls ihr selbst gerne morgens länger schlaft oder möchtet, dass die Kinder länger schlafen.

Wenn ihr diesbezüglich den geeigneten Platz gefunden habt, dann schaut, aus welcher Richtung der Wind kommt. Wenn die Bäume alle in eine Richtung gebeugt sind, könnt ihr davon ausgehen, dass dies die hauptsächliche Windrichtung ist. Wenn nicht, schau nach anderen Hinweisen: Lass ein leichtes Tuch im Wind flattern oder zünde ein Streichholz an. Gib dem Wind so wenig Widerstand wie möglich. Dein Zelt solltet ihr deshalb so aufschlagen, dass es längs zum Wind steht und dass es dir nicht frontal in die Zeltöffnung bläst. Das gilt vor allem in der Nähe von Wasser und Sand. Denn sonst bläst es dir den Sand ins Zelt oder wirkt wie ein Dauersprühnebel, wenn dir die Gicht ins Zelt sprüht.

Das natürliche Umfeld – mein Freund der Baum

Findet ihr es auch gemütlich, direkt unter einem großen Baum euer Zelt aufzuschlagen? Vielleicht gibt es sogar einen Nachbarbaum, sodass Ihr eine Hängematte aufspannen könnt. Bäume geben Schatten, wenn es heiß ist, und einen gewissen Schutz, wenn es regnet. Das ist alles toll, aber auch so ein Baum hat seine Schattenseiten. Sein Wurzelwerk kann den Untergrund so uneben machen, dass der Tisch wackelt und der Zeltboden mit unbequemen Knubbeln übersät ist Bei Gewitter ist es sogar gefährlich, unter einem einsamen Baum zu stehen, weil der Blitz einschlagen kann. Wenn es regnet, tropft es meist unregelmäßig vom Baum – das stört beim Schlafen. Im Baum halten sich Vögel auf, die gern mal etwas auf das Zelt oder den Tisch fallen lassen. Wichtig zu erwähnen: Wenn ihr unter einem Nadelbaum steht, kann Harz auf das Zelt tropfen. Also: Baum ist gut, aber nicht unmittelbar darunter zelten.

Tierisches

Was gibt es Schöneres als morgens das Zelt aufzumachen und auf Wasser zu schauen? Nichts, oder? Allerdings: Wenn es sich um ein stehendes Gewässer handelt, könnte es sein, dass euch Mückenschwärme nerven. Fragt am besten andere Camper auf dem Platz, ob es viele Mücken gibt. Wenn ja, solltet ihr die Nähe zum Wasser auf jeden Fall meiden. Schade um die Aussicht, aber wenn ihr jeden Morgen neue Mückenstiche eurer Kinder zu versorgen habt, kann euch das den Spaß ganz schön verderben.

Platz zum Spielen - der perfekte Stellplatz
Viel Platz zum Spielen – der perfekte Stellplatz

Lage auf dem Zeltplatz

Einsam oder gesellig?

Abgesehen von der natürlichen Umgebung spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle für die Wahl der Lage auf dem Zeltplatz. Habt ihr gern eure Ruhe oder brauchen die Kinder eher mehr Ruhe? Dann seid ihr besser am Rand aufgehoben. Wollt ihr es geselliger und sollen die Kinder schnell in Kontakt mit Gleichgesinnten kommen? Dann ist es ratsam, mittendrin zu sein. Habt ihr kleinere Kinder, so ist es gut, wenn sie in der Nähe viel Platz zum Toben haben und ihr sie vom Zelt aus dabei sehen könnt. Jugendliche wollen eher dort sein, wo das WLAN gut ist und wenn sie nicht in Sichtweite der Eltern sind. Ungünstig ist es, direkt am Eingang oder an Hauptwegen zu zelten, weil dort viel Wechsel und Unruhe herrscht. Die meisten Plätze haben Vor- und Nachteile. Ihr entscheidet, was für euch wichtig ist. Eines ist sicher: Neben den Mülltonnen gibt es nur Nachteile. Es ist laut beim Glaswegwerfen, kann stinken, Wespen geben, und ständig kommen Leute vorbei, die ihren Müll wegbringen.

Tipp: Stellt euer Zelt nicht auf Abkürzungspfade, die schnell zum WC, Pool oder zum Spielplatz führen. Das ist oft sehr unruhig und verärgert meist vor allem die Dauercamper.

Ausstattung des Platzes

Je nach Ausstattung des Platzes möchtet ihr eventuell in der Nähe sein:

  • Vom Spielplatz
  • Von der Sportanlage
  • Vom Pool
  • Vom See
  • Vom Restaurant
  • Vom Privatbad
  • Vom Bäcker
  • Von der Feuerstelle
  • Strand(-zugang)

Oder weit weg sein:

  • Von der Durchgangsstraße
  • Von der Disco
  • Von der Eisdiele 😉

Tipp: Müsst ihr nachts öfter raus? Dann ist ein Platz in der Nähe der Sanitäranlagen gut. Besonders nachts möchten die wenigsten weit laufen müssen.

Die lieben Nachbarn

Ihr werdet für die Zeit eures Urlaubs Nachbarn haben, vielleicht sogar dieselben während der gesamten Ferien. Also schaut sie euch ruhig an. Idealerweise haben sie auch Kinder. Wenn ihr neben einem kinderlosen, bücherlesenden Pärchen seid, können die sich gestört fühlen und euch den Urlaub vermiesen. Ebenso nervig kann es sein, wenn eine Gruppe Jugendlicher gleich nebenan zeltet und jede Nacht laut feiert. Das kann man vorher abchecken, vielleicht einfach die Leute ansprechen und ein wenig Small Talk machen. Der erste Eindruck ist ja oft schon der richtige. Ob euer Nachbar hingegen schnarcht, wisst ihr erst am nächsten Morgen.

Weitere praktische Tipps für die Stellplatzwahl

Was gibt es sonst noch zu beachten? Ist Strom und Wasser in der Nähe? Steht eine Laterne in der Nähe, die euch vielleicht die ganze Nacht anleuchtet, nicht schlafen lässt, Mücken und andere lästige Viecher anzieht? Ist ein Feuer- oder Grillplatz in der Nähe? Wenn er ständig benutzt wird, müsst ihr euch auf Gerüche und eventuell auf Funkenflug einstellen, zudem auf gesellige Runden bis tief in die Nacht.

Last but not least: Parzellen oder nicht?

Immer mehr Campingplätze haben Parzellen mit festen Grenzen, so dass klar ist, wie große die Fläche ist und bis wohin ihr euch ausbreiten dürft. Einige Campingplätze bieten zudem noch eine Zeltwiese an. Vor allem kleinere und naturnahe Campingplätze sind oft noch nicht parzelliert und ihr habt dort freie Platzwahl; sofern es keine bestimmte Kategorie zu buchen gibt.

Eine zunehmend immer häufiger genutzte Methode, den idealen Stellplatz zu finden, ist über Social Media Communities. Hier könnt ihr alle Fragen direkt loswerden bezüglich Vor- und Nachteile der jeweiligen Stellplätze und / oder ihr fragt direkt nach den empfehlenswerten Stellplätzen. Ihr bekommt schnell direktes und ehrliches Feedback. So zum Beispiel in unsere Zeltkinder-Facebook-Gruppe.

Bucht ihr euren Urlaub auf Ucamping.com (Werbung) könnt ihr vorab deren Community Löcher in den Bauch fragen zu Stellplätzen auf den jeweiligen Campingplätzen. Andere Bewertungs- und Buchungsplattformen haben Chatfunktionen und Bewertungen für Stellplatz-Recherchen.

Wie geht ihr vor?


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Ucamping.com Logo

Auf dem Online-Buchungsportal Ucamping.com findet ihr über 1.600 Plätze europaweit mit allen wichtigen Informationen inklusive Verfügbarkeit. Zusätzliche Kosten entstehen euch während der Buchung nicht.

Ucamping.com ist einer unserer Zeltkinder-Partner, die uns glücklicherweise bei der Finanzierung der Website unterstützen.


Kritierenübersicht: So findet ihr den optimalen Stellplatz für euer Zelt

Mit diesen Kritieren (PDF, 546 KB) findet ihr sicher den passenden Stellplatz für euren nächsten Familienurlaub. Überlegt, was euch wichtig ist und geht anschließend auf die Suche bzw beachtet es bei der Buchung.

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